Update Rad am Ring – Absage

Liebe Radsportbegeisterte,
liebe Altfrid Fighter!

Der Veranstalter „eventwerkstatt“ hat am 29.04.2020 Rad am Ring 2020 abgesagt (siehe dazu: Link).

Damit steht die finale Entscheidung und wirft unsere Überlegungen der letzten Mail über den Haufen.
Wir (das Overhead-Team) haben gestern online getagt und eure Rückmeldungen gesichtet. Zuerst einmal möchten wir euch wissen lassen, dass wir uns sehr darüber gefreut haben, dass auch die vielen Storno-Meldungen von persönlichen Worten des Verstehens, des positiven Feedbacks und sogar der Spendenbereitschaft für unsere Anstrengungen begleitet waren. Zum Schluss waren es immerhin noch 15 RadsportlerInnen, die auf eine mögliche Teilnahme am Rennen hofften.
Diese Perspektive müssen wir nun loslassen.

In Kooperation mit den KollegInnen des K4 werden wir in den nächsten Tagen die Rückabwicklung der bisherigen Anmeldungen organisieren. Es steht euch nach wie vor die Rückzahlung der Anmeldegebühr in voller Höhe zu.

Wenn ihr dem o.g. Link folgen mögt, dann findet ihr eine sehr persönliche und auch emotional geprägte Absage, die wir aus unserem langjährigen Kontakt zu MitarbeiterInnen der „eventwerkstatt“ dem Veranstalter abnehmen. Die vorgetragene Bitte um Unterstützung (30 % des Startbeitrags) können wir in der Sache nachvollziehen, weil wir die Hoffnung darauf, dass 2021 das Event wieder starten kann, leidenschaftlich teilen. Hier eine Unterstützung zu leisten, müssen wir aber aus Gründen struktureller Klarheit in der Verantwortung des Einzelnen belassen. Das Overhead-Team strebt eine persönliche symbolisch geprägte Unterstützung an. Wenn ihr euch anschließen wollt, habt ihr jetzt die Möglichkeit, auf einen Teil der Rückzahlung eures Startgeldes zu verzichten. Wenn ihr das tun wollt, teilt uns bitte mit, welchen Betrag wir für euch an die „eventwerkstatt“ überweisen dürfen.

Weiterhin haben einige von euch in den Rückmeldungen angeboten, einen Teil des Startgeldes an das K4 zu spenden. Hierzu benötigen wir ebenfalls einen genauen Betrag.

Wir bitten in jeden Fall um eure Antwort bis zum 17.05.2020, wie wir mit eurem Startgeld umgehen sollen.

Zudem: Die ersten Ideen zu einer alternative Altfrid Fighter-Aktion für die Saison 2020 sind bereits notiert. Bringt gerne auch noch weitere Einfälle ein. Bei dieser Gelegenheit besteht dann auch die Möglichkeit, die Altfrid Fighter direkt mit einer Spende zu unterstützen.

Wir bleiben in Verbindung …
und das am besten gesund!

Mit herzlichen Grüßen!
Für das Overhead-Team

Anna, Sascha und Scholle

Aktuelle Lage – Rad am Ring 2020

Liebe Altfrid-Fighter und Radsportbegeisterte,

wir schreiben Euch mit den besten Wünschen zu diesen Tagen und informieren zum aktuellen Sachstand im Zusammenhang unseres Projekts „Rad am Ring“.
Sicherlich habt Ihr eine Mail von uns schon erwartet. Wir danken für Euer geduldiges Zuwarten. Die letzte Zeit war geprägt von intensiven online Beratungen sowohl im Overheadteam, wie im Verbund mit den Akteuren unseres Kooperationspartners K4 / Gladbeck.
In der anhängenden Post erläutern wir ausführlich, warum wir in diesem Jahr nicht wie gewohnt verfahren können. Demzufolge ist der Infobrief etwas lang geraten. Wir bitten um aufmerksame Lektüre und zeitnahe Resonanz.

Wir lesen und überprüfen regelmäßig die Einträge auf der facebook Seite und den Newsletter von „Rad am Ring“. Zudem sind wir im persönlichen Kontakt zu einzelnen Personen des Veranstalters. Bei relevanten Neuigkeiten kommen wir unaufgefordert auf Euch zu.
Brief – Altfrid Fighter 2020 – coronabedingte Anpassung
Viele Grüße
Euer Overheadteam

Altfrid Fighter trotzen dem Eifelregen

Gigantische 39.227,72 € für #ideenreich

322 Runden, 8050 Kilometer und 177.100 Höhenmeter in 24 Stunden – das ist die diesjährige Bilanz der 72 Altfrid Fighter auf dem Nürburgring. In diesem Jahr mussten sie die „Grüne Hölle“ auch bei Dauerregen bezwingen.

Ihr 10-jähriges Jubiläum am Nürburgring hatten sich die Altfrid Fighter anders vorgestellt. Aus den Vorjahren wussten sie, dass die Eifel alle vier Jahreszeiten an einem Tag parat haben kann. Daher hatten sie lange gehofft, dass der angekündigte Regen am Nürburgring vorbeiziehen würde.

Dauerregen am Ring

War aber nix – ab Samstagabend musste das Charity-Team seine Runden im Dauerregen drehen. Als ob die extremen Steigungen nicht schon genug Schikane wären. In nassen Klamotten kämpften sich die Radsportlerinnen zur Hohen Acht hoch, hatten dann aber wenig Spaß an den Abfahrten, weil die nasse Fahrbahn hohe Geschwindigkeiten und rasante Kurvenfahrten nur begrenzt zuließ.

ideenreich sorgt für gute Laune

Das äußerst engagierte Team von Kooperationspartner ideenreich sorgte dafür, dass die gute Atmosphäre im Lager trotzdem jederzeit erhalten Grafik: Ludger Hogeback Als ob die Steigungen nicht schon genug Schikane wären. blieb. Das gelang den tollen Typen aus Wattenscheid mit bester Verpflegung, berührenden spirituellen Impulsen und ganz einfach mit ihrer sympathischen und zugewandten Art.

Auf die Strapazen des Rad- Marathons hatte sich die Gruppe um Kaplan Max Strozyk montags in den Abendstunden intensiv mit Touren durch das Ardey-Gebirge und durch die Elfringhauser Schweiz vorbereitet. Für einige war es der Einstieg in das Rennradfahren. Die intensive Vorbereitung zahlte sich aus, denn Runde um Runde fuhren auch die Ideenreichen aus Wattenscheid Spenden für ihren angestrebten Raum der Stille ein. Dank des großen Engegements aller Beteiligten und großzügiger Sponsoren kam in diesem Jahr die Rekordsumme von 39.227,72 € zusammen.

Weihbischof Ludger Schepers

Hoher Besuch

Weihbischof Ludger Schepers machte sein Versprechen wahr und besuchte gemeinsam mit Propst Werner Plantzen die Altfrid Fighter am Nürburgring. Zur Erfrischung brachten sie den Fahrerinnen Melonen mit, was den Aktiven
sichtlich gut tat. In sportlicher Hinsicht musste sich Herr Weihbischof mit einem kurzen Materialtest begnügen. Für eine Runde durch die Grüne Hölle reichte seine Zeit leider nicht.

Jubiläumstour

Ende August feierten die Altfrid Fighter ihr 10- jähriges Bestehen ausgiebig mit einer 152 Kilometer langen Sternfahrt zu allen bisher beteiligten Einrichtungen. Dort gab es Erfrischungen und Mahlzeiten. Vor Ort war auch zu bewundern, was aus den Spendengeldern der vergangenen Jahre entstanden ist.
Höhepunkt des Jubiläums war eine große Party mit der Band „Under Cover“ in St. Altfrid. Eine Muti-Media-Show belegte dort in einem Ausstellungsraum eindrucksvoll das Engagement der Fahrerinnen, Helferinnen und Sponsor*innen in den zehn Jahren und vermittelte dabei nahezu echtes Rad-am-Ring-Feeling. Nur das Mitfahren ist schöner.